Artikelreihe Andalusien Teil 1

Jerez de la Frontera, die unterschätzte Sherry Metropole

Viele Flüge von Deutschland landen in Jerez und so ist es eine recht bekannte Stadt für den ersten Zwischenstopp. Doch die Stadt ist durchaus einen längeren Aufenthalt Wert. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten.

Offensichtich sind die vielen Jerez- Sherry Herstellungsstädte, die man auch besichtigen kann, ein Magnet für viele Besucher. Der bekannteste ist übrigens "Bodegas Tio Pepe". Meine Empfehlung ist es das Haus von "Sandeman Jerez" und die Herstellung dort anzuschauen. Sherry ist übrigens die Bezeichnung für alkoholverstärkte Likörweine aus Spanien, genauer aus einer bestimmten Region in Andalusien um Jerez de la Frontera herum.

Dennoch hat die Innenstadt noch viele weitere sehenswerte Flecken außer den Likörweinherstellern.  Die Kathedrale dürfte das Bekannteste sein.

Besonders zur Osterzeit- herrscht eine besondere Atmosphäre. Die Feiertage heißen „Semana Santa“ und es werden in diesen Tagen Prozessionen auf den Straßen durchgeführt. Das bedeutet, es werden echte! Steinstaturen aus der Kirche genommen und per Menschenkraft durch die Stadt getragen , begleitet von zum Teil verkleideten Menschen mit Spitzen Hüten und einer Blaskapelle. Es ist irgendwie sehr magisch auch wenn man nicht so religiös ist. Überall riecht es nach Weihrauch. Alle Zuschauer sind sehr elegant rausgeputzt. Allein das ist sehenswert. Ich habe die Semana Santa schon in vielen Städten erlebt und empfand es hier als sehr angenehm, da es nicht zu voll war und man die Maria Statur sogar ganz nahe sehen konnte. In anderen Städten wie Sevilla oder Madrid ist es schon eine riesen Massenveranstaltung und nicht unbedingt zu empfehlen mit kleinen Kindern.



Schöne kleine Restaurants gibt es auch zahlreich- manche haben eine bessere Qualität, manche punkten mit der Aussicht.

Ein ganz toller Platz und eine Tapas Bar mit tollem Ambiente aber nur einfache Tapas ist die Bar an dem Hauptplatz- siehe das folgende Bild.


Ein auch sehr zentral gelegenes Restaurant ist das „Albores“  und dieser ist auch meine absolute Empfehlung. Es hat ein modernes Ambiente, Möglichkeiten zum draußen sitzen und auch nicht zu verachten in Spanien- ein schönes sehr große, behinderten gerechte Toilette mit Wickelmöglichkeiten.

Das tollste ist aber natürlich das Essen. Zeige euch einen Eindruck von der Auswahl. Es ist minimal teurerer wie durchschnittliche Tapas Bars aber dafür eine sehr viel höhere Qualität. Das zeigte sich beim Fleisch, Oktopus und anderen Speisen. Wir haben auf der Andalusien Rundreise selten so gut gegessen. Der Service ist auch top und schnell hier.

 


Sehr sehenswert ist auch die Königliche Reitschule. Leider hatte dieser durch die Feiertage bei unserer Reise zu. Sie heißt: „Real Escuela Andaluza Del Arte Ecuestre“ und ist nicht weit vom Zentrum. Am besten Tickets für die Vorstellungen im Vorhinein Reservieren, wenn man nur ein paar Tage Zeit hat.

Eine tolle Sache, die man auf  Fotos nicht sieht, ist der Geruch der  blühenden Orangebäume. Es duftet im Frühling ganz herrlich danach. Man sieht in der Stadt auch vereinzelt Orangen auf den Bäumen hängen. Das macht ein besonderes Flair aus.

Nun lasse ich aber lieber Bilder für sich sprechen.

Hier noch die Adresse unserer Restaurantempfehlung: Albores, C. Consistorio, 12, 11402 Jerez de la Frontera

Weitere Restauranttipps, die wir aber nicht persönlich alle testen konnten, findet ihr hier:

Restaurants mit höherer Qualität:

  • La Carbona

  • Albalá

  • Juanito

  • Venta El Albero

Tapas Bars:

  • ·         Meson la Tasca

  • Almoraima

  • Val de Pepe

  • Ajo Negro

  • Alboronia Bar

  • Venta Esteban

 

Viel Spaß mit dem ersten Teil der Andalusien Reihe!

 

Euere Miss Senibua

 

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